Wie Sie gute Entscheidungen treffen

Entscheidungen treffen wir täglich

Jeden Tag treffen wir unzählige Entscheidungen sowohl in der Freizeit als auch im Privat- und Berufsleben. Die Fähigkeit gute Entscheidungen zu treffen, ist von großer Bedeutung für nahezu alle Lebensbereiche. Dabei treffen wir Entscheidungen unbewusst (Routine, Angewohnheiten), gelassen und entspannt (heute lieber italienisch oder thai) oder sehr schwer bis gar nicht (Job wechseln, für die Liebe umziehen, in Eigentum investieren etc.).

Die Qual der Wahl

Je mehr Optionen wir haben oder für je folgenschwerer wir eine Entscheidung halten, desto schwerer fällt uns die bestmögliche Entscheidung. Jeder kennt die Situation im Supermarkt: Bei drei Sorten Olivenöl greifen wir beherzt zu. Stehen zehn oder mehr Olivenöle im Regal, kann es dauern, bis wir uns für eins entscheiden. Wenn meine Entscheidung tiefgreifende Auswirkungen auf mein Leben hat, kann die Entscheidung zur Qual werden: Hauskauf, Auswandern, Job kündigen, ein Kind bekommen.

Deshalb fällt es uns schwer, Entscheidungen zu treffen

Wenn es „ums Ganze“ geht, haben wir Angst, Fehler zu machen. Was tun, wenn die Entscheidung falsch war? Wenn ich sie nicht rückgängig machen kann? Unser Bedürfnis nach Sicherheit oder Kontrolle steht uns manchmal im Weg. Was, wenn ich von meinem Partner enttäuscht werde? Wenn das Kind nicht gesund ist oder die Selbstständigkeit scheitert?

Wie Sie gute Entscheidungen treffen

Zunächst: Falsche Entscheidungen gibt es selten. Vielleicht hat meine Entscheidung nicht sofort die gewünschte Wirkung. Eventuell lässt das erhoffte Ergebnis auf sich warten. Mitunter bringt meine Entscheidung eine Überraschung mit sich. Horchen Sie in sich hinein, schreiben Sie das Für und Wider auf, am besten mit Stift und Papier. Das Gehirn denkt mit der Hand. Experimente haben gezeigt: Wer mit der Hand schreibt, aktiviert die Hirnregionen fürs Denken sowie für Sprache und Erinnerungen. Lassen Sie vor Ihrem inneren Auge beide Szenerien entstehen, in Farbe und mit Ton. Achten Sie auf Ihre Emotionen. Welche Gefühle überwiegen?

Bringen Sie Kopf und Bauch in Einklang

Wenn Kopf und Bauch – Verstand, Gefühl und Intuition – im Einklang sind, treffen wir gute Entscheidungen. Intuition wird auch gefühltes Wissen genannt. Sie wird als das Resultat von bewussten und unbewussten Vorerfahrungen, die im Gehirn abgespeichert sind, bezeichnet. Innerhalb von Sekunden „spüren“ wir ein JA oder ein NEIN, haben den „6. Sinn“. Oft gewinnen Fakten und Zahlen, der Kopf arbeitet auf Hochtouren. Doch allein mit Denken kommen wir nicht weiter.  Wir brauchen eine Balance zwischen Verstand und Gefühl. In Balance fühlt sich eine Entscheidung richtig an: Ruhe, Zuversicht, Vorfreude – eventuell gemischt mit Aufregung machen sich breit.

Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

Manchmal trauen wir uns nicht, eine weitreichende Entscheidung zu treffen. Finden die Balance nicht alleine. Zu viele Glaubenssätze, tiefliegende Ängste etc. stören uns in unserem Entscheidungsprozess. Dann hilft ein Coaching, um Klarheit zu finden und tragfähige Entscheidungen zu treffen. Mit mir als Coach und Sparringspartnerin finden Sie zu guten Entscheidungen.

Ihre Andrea Weik

Berufswahl: Wege ins (Berufs) Leben

Berufswahl 2021. Kein Bock auf Schule?  Ein Jahr nach Beginn der „Corona-Krise“ sehnen sich Kids zurück in den Unterricht, auf den Schulhof, ins Cáfe an der Ecke zum Pausensnack. Aber wie geht es den Jugendlichen in der 9., 10. oder 12. Klasse sonst? Welche Ängste und Hoffnungen haben SchulabgängerInnen, Abiturienten und SchülerInnen der Mittelstufen? Wie sieht die berufliche Planung aus? Gibt es überhaupt Pläne mit Covid-19 im Hinterkopf?

So gelingt Berufswahl in Zeiten von Corona

Wer dieses Jahr von der Schule abgeht, steht vor besonderen Herausforderungen: Berufswahl, Bewerbung, Vorstellungsgespräche unter Einhaltung der C-Regeln und räumlicher Distanz. Wie ist das zu schaffen? Um herauszufinden, was man beruflich machen möchte, braucht es Neugier, Offenheit und Mut. Neugier sich mit den eigenen Stärken und Schwächen zu beschäftigen. Offenheit für neue Wege sowie Mut über sich hinauszuwachsen und den Radius zu vergrößern.

Hier meine Tipps:

  1. Eine gute Berufswahl beginnt mit folgenden Fragen:
    – Wer bin ich?
    – Was will ich?
    – Was kann ich (gut)?
    – Von welchem Leben träume ich?
  2. Welche Berufe kenne ich bereits? (Verwandte, Bekannte)
    – Interviewe Leute und frage sie über deren Werdegang aus
    – Was gefällt ihnen am besten am gewählten Beruf
    – Welche Aufgaben hat ein Produktmanager, Elektriker, Head of Sales oder UX-Designer
  3. Will ich gleich praktisch arbeiten oder bin ich ein Lerntyp?
  4. Kann ich mir vorstellen für die Ausbildung woanders hinzuziehen?

Unterstützung bei der Berufswahl und Bewerbung

Natürlich unterstütze ich junge Menschen super gerne dabei, ihren beruflichen Weg zu finden. Es macht mir einfach Spaß, gemeinsam mit ihnen herauszufinden, welchen Weg ins (Berufs) Leben sie einschlagen möchten.

Im Einzelcoaching oder in einem Workshop findest du heraus, welcher Beruf zu dir passt und wo du dich in ein paar Jahren siehst. Ich helfe dir bei der Bewerbung und beim Vorbereiten auf ein (online) Vorstellungsgespräch. Einen interessanten Beitrag zur Berufswahl habe ich auch bei einer Kollegin gefunden, die in der Region Coburg die Stiftung Wege ins Leben gegründet hat.

Schreib`mir jetzt, ich freue mich auf dich!
Herzlich, Andrea Weik

2020 – Time for a Change? Keine Zeit? Keinen Plan?

Gute Vorsätze für das neue Jahr

Das Jahr ist noch jung. Gerade mal eine Woche alt, und die guten Vorsätze, Ideen und Hoffnungen für ein richtig gutes, gelingendes Jahr 2020 sind noch frisch. Time for a change, sagen sich viele, haben aber keine Zeit und keinen Plan. Denn da lauern sie schon, die Zweifel, und der kleine Wicht im Ohr fängt an zu quengeln: ist doch so anstrengend, und die Zeit ist auch knapp. Wie willst du das alles schaffen? Lesen Sie, wie und wann Sie erreichen, was Sie wirklich wollen.

Eisenhower Matrix

Schlaue Ratgeber zu Zeitmanagement und Zeitplanung gefüllt mit Tipps und Tricks gibt es reichlich. Doch haben Sie Zeit diese zu lesen? Womöglich noch durchzuarbeiten und seitenlange Listen auszufüllen oder ein Zeittagebuch zu schreiben? Vielleicht geht es Ihnen wie mir. Ich verdrehe die Augen und denke: dazu habe ich weder Zeit noch Lust.

Glücklicherweise habe ich die Eisenhower Matrix kennen gelernt. Hier geht es um das Wesentliche. Kurz und knapp entscheiden Sie: Was ist im Moment wichtig und dringend, was zwar wichtig, aber nicht dringend, was dringend, aber unwichtig und was ist weder dringend noch wichtig? War das zu schnell? Hier die Matrix mit Beispielen:

Wichtig, nicht dringend

Steuer bis Ende Mai bearbeiten
Führerschein machen

Hier geht es um langfristige Ziele, Wertearbeit, Persönlichkeitsentwicklung

Wichtig und dringend

Pass erneuern, da Reisebeginn in 6 Wochen
Zahnarzt, da Füllung gebrochen

Hier geht es um Chancen und Krisen, das erledigen Sie selbst und umgehend

Weder wichtig noch dringend

TV schauen, im Internet surfen, Facebook, stundenlanges Shopping etc.

Was kann ich weglassen, weil es keinen positiven Effekt auf mein Leben hat?

Dringend, aber unwichtig

Auto waschen, Wohnung putzen, Wäsche aus der Reinigung holen, Friseur

Was kann ich deligieren (Geld- oder Tausch-leistung) oder tun, „wenn’s mich packt?“

Was nun genau für Sie wichtig, unwichtig, dringend oder nicht dringend ist, wissen Sie wahrscheinlich längst. Manchmal vergessen wir, was uns am Herzen liegt, verlieren uns in der Hektik des Alltags und verlieren unsere Prioritäten. Vielleicht sinnen Sie während eines Spaziergangs, auf der Fahrt ins Büro, unter der Dusche oder an einem Abend mit einem Glas Wein oder einer Tasse Tee darüber nach, was Ihnen heute, an diesem Punkt ihres Lebens wichtig ist. Was Sie kurzfristig erreichen wollen und was längerfristig.

Sie erinnern oder setzen Prioritäten und bestimmen Zeitrahmen, die Sie einhalten. Ich helfe Ihnen gerne, rufen Sie mich an!

Herzlich, Ihre Andrea Weik

                                          

Berufsorientierung 2021: Abitur, MSA, Ausbildung – und was dann?

Schulabschluss und Berufsfindung 2021

März, April, Mai – die Zeit der Prüfungen beginnt bald aufs Neue. Auch im Jahr 2021. Und damit auch das Thema Berufsorientierung. Mittlerer Schulabschluss, Abitur, Ausbildungsprüfungen vor der IHK- überall wird gelernt, geschwitzt und gehofft. „Habe ich genug gelernt und bin ich gut vorbereitet? Werde ich gute Noten bekommen?“ Wer weiß, wozu er lernt und welches Ausbildungs- oder Studienfach angestrebt wird, ist klar im Vorteil, denn Motivation hilft durchzuhalten. Viele Schüler und Schülerinnen wissen allerdings nicht, wie es nach der Schule weitergehen soll. Die bisher längste Phase ihres jungen Lebens geht zu Ende, und oft ist da nur ein großes Fragezeichen: Was mache ich jetzt? Auch viele Auszubildende sind nach abgeschlossener Berufsausbildung noch nicht am Ziel ihrer (beruflichen) Träume. Hier setzt mein Workshop zur Berufsfindung an

Berufsorientierung und -wahl – ein wichtiges Thema

In meiner Werkstatt zur Lebenswegplanung biete ich jungen Menschen die Gelegenheit, sich kreativ mit den eigenen Wünschen und Zielen auseinanderzusetzen. Es geht darum herauszufinden, welches die eigenen Stärken und Talente sind, welche Fähigkeiten hat man bereits und was will man noch lernen? „Wo will ich hin und wie komme ich an mein Ziel? Wer bin ich eigentlich und was genau will ich in Zukunft machen?“ Wie du frühzeitig herausfindest, welcher Beruf dir Freude, Herausforderung und ein gutes Einkommen bringt, erfährst du im Workshop oder in einem Einzelcoaching zur Berufsfindung.

Die nächsten Workshops finden wieder statt, sobald die Corona-Einschränkungen aufgehoben werden. In der Zwischenzeit biete ich Einzelcoachings über Zoom an, trau dich und informiere dich jetzt. Eine Investition, die sich lohnt! Für Schüler und Studenten bieten ich auf Nachfrage Sonderpreise an.

Und hier noch ein Buchtipp von mir von einem, der seinen Traumberuf gefunden hat: Micheal Wigge „Ohne Geld bis ans Ende der Welt“. Sowie ein kurzes Video zur NEO-Reportage. Viel Vergnügen beim Lesen und Anschauen!

Berufswahl: Was ich werden wollte, wenn ich groß bin…

Gedanken zur Berufswahl: Ich schaue aus dem Fenster und sehe den Rock of Cashel, Irland. Majestätisch erhebt sich der Kalkfelsen mit dem Jahrtausende alten Ensemble bestehend aus einem Rundturm, einem romanischen Kirchlein und den Ruinen der Kathedrale über die Ebene Tipperarys. Endlich hat man das Gerüst, das dieses Kulturerbe jahrelang verschandelte, entfernt. Jetzt steht er da wie eine riesige Filmkulisse, und meine Gedanken schweifen….

Ich erinnere mich, wie ich als kleines Mädchen von einem aufregenden Leben geträumt habe. Schon bevor ich lesen konnte, beeindruckten und prägten mich die Filme meiner Kindheit. Viele noch schwarzweiß, die meisten amerikanisch und fast immer mit Happy End. Doris Day – ich bin Anfang 50! – sang que sera sera, und ich kämpfte mit Gregory Peck für den zu Unrecht angeklagten Schwarzen, Tom Robinson. Ich wollte in einem Penthouse wohnen wie Frank Sinatra und dann wieder auf einem Hausboot wie Sophia Loren.

Während meiner Grundschulzeit ging das immer so weiter, und hinzu kamen die Bücher. Da wollte ich Gouvernante werden aus Mitgefühl für meine Heldin Nellie, einem Waisenmädchen in meinem Lieblingsbuch Der Trotzkopf. Später dann wollte ich Stewardess werden – wie die 17Jährige Protagonistin in einem anderen Lieblingsbuch – und durch die Welt reisen. One way or another way….

Der „Ernst“ des Lebens und die Qual der Wahl

Auf dem Gymnasium verlor ich diese Träume. Mein Berufswunsch auf dem Weg zum Abitur ging Richtung Journalismus oder Diplomatie, das fand ich aufregend, allerdings hatte ich wenig Ahnung davon, was sich tatsächlich hinter den Berufsbildern verbarg. Berufswahl auf gut Glück. So landete ich bei den Publizisten in Berlin, und es dauerte nicht lange, bis ich merkte, das das ganz und gar nichts mit meinen Vorstellungen von Schreiben und Kommunizieren zu tun hatte. Also neues Fach versucht, das ging ja damals noch relativ einfach. Vor Bachelor- und Masterzeiten. Inzwischen ist viel Wasser die Spree hinuntergeflossen, und mein Berufs- und Lebensweg hat sich bunt entwickelt.

Berufsorientierung und Berufswahl

Ich wünschte, ich hätte damals, nach dem Abitur, ein Coaching machen können zur individuellen Berufsfindung, wie ich es heute jungen Menschen anbiete. Dann hätte ich wohl genauer gespürt und gewusst, welches Studium oder welche Ausbildung zu mir passt und wie ich mein Leben gerne ausrichten würde. Hätte mir vielleicht einige Umwege sparen und meine Energie nutzen können für ein attraktives Berufswahl-Ziel. Ich war schon über 30 und Mutter, als ich schließlich beruflich durchstartete. Inzwischen lebe ich meine Berufung – kommunizieren, beraten, reisen und leiten – wohnte bis vor kurzem in einem Penthouse (Dachgeschoss haha), plane Ferien auf dem Hausboot und fliege durch die Welt wie meine Heldin, die Stewardess.

Ich helfe dir / Ihnen gerne, deinen / Ihren Wunschberuf zu finden!
Herzlich, Andrea Weik