Stimmungsbarometer
15. September 2018

Unzufrieden? Schlecht gelaunt? – Was NLP und Kommunikation mit guter Stimmung zu tun haben

Gerade schlägt das Wetter um. Mal wieder plötzlich und heftig. Von knapp 30 Grad C runter auf 17 Grad heute früh und maximal 19 heute tagsüber, Regenwahrscheinlichkeit hoch. Herbstanfang in Berlin. Da kippt bei dem einen oder anderen die Laune gleich mit. So bei meinem Sohn. Langes Gesicht, mürrisches “Guten Morgen”, er ist schlecht gelaunt und unzufrieden mit dem Wetter: Die geplante Garten-Grillparty droht ins Wasser zu fallen. Wahrscheinlich kennen Sie das auch: in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Warteschlange an der Kasse. Unzufriedenheit und schlechte Laune werden über einem ausgekippt. Aber nicht nur andere vermiesen uns die Stimmung, wir selbst erzählen uns Geschichten, die uns gute oder schlechte Laune machen. Und hier kommt NLP ins Spiel. Was ist NLP?

Neuro-Linguistisches Programmieren, kurz NLP, soll ausdrücken,

  • dass Vorgänge im Gehirn (= Neuro)
  • mithilfe der Sprache (= linguistisch)
  • änderbar sind (= Programmieren).

Denn so wie ich denke und rede, beeinflusse ich, wie ich mich fühle. Das bedeutet, je nachdem, welche Geschichten ich mir in meinem Kopf “erzähle”, reagiere ich auf meine Mitmenschen und auf Ereignisse. Jeder kennt Positives Denken. Dass dies genau umgekehrt auch sehr erfolgreich funktioniert, macht man sich oft nicht klar. Will sagen: ob ich mich gut oder schlecht fühle, kann ich beeinflussen. Jeden Tag aufs Neue.

Richard Bandler hat einmal auf die Frage “Was ist NLP?” mit den Worten: “NLP is a user manual for your brain!” geantwortet. NLP ist also eine Gebrauchsanweisung für unser Gehirn. Was hat dies nun mit schlechter Laune zu tun?

Beobachten Sie mal Ihre Körperhaltung, wenn Sie sich mies fühlen. Sinkt der Kopf nach unten, fallen die Schultern nach vorne, runzeln Sie die Stirn und atmen Sie flach? Richten Sie sich jetzt bewusst auf, Blick geradeaus, Schultern zurück, Mundwinkel nach oben ziehen = Lächeln 🙂 – wie fühlen Sie sich jetzt? Das Wetter können Sie nicht ändern, aber Sie können an eine Situation denken (und mit sich sprechen), in der Regen Spaß macht (in Pfützen springen) oder Sie etwas Schönes erleben (Saunabesuch, Sofa, Buch und Tee, Treffen mit Freunden). Die positive Assoziation signalisiert Ihrem Gehirn Freude und Sie entspannen. Plötzlich ist alles halb so schlimm. Probieren Sie es aus.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

DAS KANN SIE NOCH INTERESSIEREN:

Berufsfindung 2018: Abitur, MSA, IHK-Abschluss – und was dann?